Plutokratie durch das Hintertürchen?
Allgemeine Begriffsbestimmung:
Die Plutokratie (griech.: πλουτοκρατία plutokratía, von πλουτος Plutos = „Reichtum“ und κρατείν kratín = „herrschen“) ist eine Staatsform, in der die Herrschaft durch Vermögen legitimiert wird, also die Herrschaft des Geldes (auch „Geldadel“ genannt). Politische Rechte werden anhand des Einkommens vergeben (z. B. über das Zensuswahlrecht). Die Plutokratie ist eine Unterform der Oligarchie.
In einem plutokratischen System sind Ämter in der Regel nur den Besitzenden zugänglich. Es existiert ein Zensuswahlrecht, das Besitzlose von den politischen Bürgerrechten ausschließt und in der politische Macht hauptsächlich zum Nutzen der Machtinhaber ausgeübt wird. Damit ist verbunden, dass die finanzielle Macht Einzelner oder Unternehmen die verfassungsmäßige Ordnung eines Staates umgeht und eigennützig den Staat manipuliert. (Zitat von Wikipedia / Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Plutokratie aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU / Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Plutokratie heute
Man könnte nun erfreut festellen, dass die Plutokratie als solche eine Regierungsform ist, die der Vergangenheit angehört, da ja heute im Prinzip jeder, auch der Besitzlose politischen Einfluss inne haben kann, wenn er denn gewählt wurde. So darf natürlich auch der Besitzloseste wählen. Wenn man aber die politischen und wirtschaftlichen Tendenzen der letzten Jahre genauer betrachtet (Geldumverteilung, Gesetzgebung, Gesetzesbrüche, Gerichtsverfahren etc.) dann könnte man schon mit Bestimmheit davon ausgehen, dass die momentane Regierungsform sich der Plutokratie gefährlich annähert.
